Smoker Grill

Was zeichnet einen guten Smoker Grill aus?

Ein guter Smoker zeichnet sich durch solide Qualität und hohe Funktionalität aus. Diese Punkte sind äußerst wichtig für schöne Grillergebnisse. Vor dem Kauf sollte man sich also gut über das den gewünschten Grill informieren. Entscheidend ist es sich nicht nur auf ein optisch ansprechendes Gerät zu fixieren.

Checkliste: Einen guten Smoker kaufen

Das Angebot an Smokern ist sehr groß. Demnach ist es für Einsteiger häufig nicht einfach den Überblick zu behalten und die vielen Angebote zu vergleichen. Um gerade Anfängern die Kaufentscheidung zu erleichtern haben wir eine kleine Checkliste erstellt. Hierbei sei jedoch erwähnt, dass es sich um eine eigens erstellte Liste handelt, in der die für uns wichtigsten Punkte aufgenommen worden, die uns bei der Entscheidung wichtig waren. Wenn ein Smoker jeden dieser Punkte erfüllt, dann handelt es sich in der Regel um einen hochwertigen Smoker mit dem man für die nächsten Jahre gerüstet ist.

Checkliste mit den 8 wichtigsten Anforderungen:

  1. Grillfläche:

    Nicht immer bietet ein großer Smoker auch zwangsläufig eine große Grillfläche. Möchten Sie zum Beispiel für größere Gruppen von 15-20 Personen smoken, ist eine große Grillfläche absolute Pflicht und Notwendigkeit.
  2. Preis / Anschaffungskosten:

    Der Preis spielt immer eine große Rolle. Natürlich sollte jedem klar sein, dass man für 50 Euro keinen langlebigen BBQ Smoker kaufen kann. Stelle man sich vor die Produktionskosten lägen bei einem solchen Modell bei ca.15 Euro. Für diesen Preis könnte kein Hersteller produzieren und als Käufer könnte man auch definitiv keine Qualität erwarten. Es gibt Smoker in fast jeder Preisklasse. Von 200 Euro bis jenseits der 1000 Euro werden etliche Modelle auf dem Markt angeboten. Höhere Anschaffungskosten sind im Normalfall ein Indiz für bessere Qualität und Langlebigkeit. Jedoch sollte man immer auf die Produktdaten achten und vergleichen. Es ist wichtig, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und der Smoker die gewünschten Funktionen bietet. Nicht jeder braucht ein Gerät für 1000 Euro.
  3. Material- / Wandstärke:

    Smoker können aus einem bis zu 5 mm starken Material bestehen. Hier gilt: Je dicker desto besser. Bei dünnen Wänden besteht das Problem, dass der Smoker nur schwer eine konstante Temperatur halten kann. Beim grillen mit einem „Dünnwand-Smoker“, fällt auf, dass man häufig nachheizen muss, um die Temperatur konstant zu halten. Das Grillergebnis kann dementsprechend nur schwer oder nicht sonderlich gut ausfallen. Außerdem belastet auch der hohe Holzverbrauch den Geldbeutel.
  4. Feuerfester Lack:

    Da bei einem Smoker sehr hohe Temperaturen entstehen, wird eine hitzebeständige Lackierung benötigt. Diese Lackierung hat eigentlich jeder Grill von Werk aus, aber es gibt auch dort große Qualitätsunterschiede. Der Lack sollte möglichst gleichmäßig auf dem Smoker aufgetragen sein und außerdem über eine gewisse Dicke verfügen. Kleine Luftbläschen können hier ein Indikator für schlechte Lackierungen sein. Mit den heutigen Lakiermethoden ist der Lack aber meistens sehr gut. Ich selbst hatte hiermit noch keine Probleme.
  5. Aussehen:

    Letztlich ist das Aussehen auch ein wesentlicher Aspekt. Die verfügbaren Designs sind vielfällig und so findet jeder das Modell nach seinem Geschmack. Bei der Kaufentscheidung sollte die Funktion und Qualität allerdings höher bewertet werden.
  6. Schweißnähte und Übergänge:

    Für eine lange Haltbarkeit ist die Qualität der Schweißnähte von großer Bedeutung. Gute Schweißnähte zeichnen sich durch eine gleichmäßige, saubere Oberflächenstruktur aus. Ebenso wichtig sind die Scharniere und andere Befestigungen am Smoker. Manchmal sind beispielsweise Flaschenhalter an diesen montiert. Bei jeglichen „Anhängseln“ sollte man sich unbedingt von deren Festigkeit überzeugen.
  7. Größe und Gewicht:

    Ein Smoker ist im Vergleich zu einem normalen Grill oftmals deutlich größer und schwerer. Ein Modell der mittleren Größe ist bereits über 1,5 m breit und wiegt über 50 kg. Bei der Anschaffung ist deshalb auch der verfügbare Platz zu beachten. Damit der Smoker nicht Wind und Wetter ausgeliefert ist, ist auch eine Abdeckung oder im Idealfall ein Unterstand zu empfehlen.
  8. Zusätzliche Funktionen und Accessoires:

    Soll der zukünftige Smoker einen Flaschenhalter oder ein eingebautes Thermometer besitzen? Über diese Punkte sollte man sich unbedingt im Klaren sein, bevor man erwägt einen bestimmten Smoker zu kaufen.

Smoker Grills reinigen und pflegen – So wird’s gemacht:

Ein Smoker Grill muss nach jeder Verwendung gereinigt werden, um hygienische Standards für das zubereitete Grillgut zu gewährleisten. Bevor Sie damit beginnen den Grill zu reinigen müssen Sie aber abwarten bis dieser zur Gänze abgekühlt ist. Ansonsten besteht natürlich Verbrennungsgefahr, wenn Sie den heißen Grill angreifen. Besondere Aufmerksamkeit sollte hierbei natürlich dem Grillrost gewidmet werden, da dieser in direkten Kontakt mit den Lebensmitteln kommt. Der Grillrost kann in der Regel entnommen und manchmal sogar in der Spülmaschine gewaschen werden. Allerdings ist der Rost oft so verschmutzt, dass man die grobe Reinigung vorab besser per Hand erledigen sollte. Meist ist für diesen Zweck eine Drahtbürste im Lieferumfang mitenthalten. Ob der Grillrost Ihres Smoker Grills für den Geschirrspüler geeignet ist oder nicht, das lesen Sie am besten in der mitgelieferten Gebrauchsanweisung nach. Nach dem Grillen muss auch der Ascheauffangbehälter geleert werden. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Asche gänzlich ausgekühlt ist, bevor Sie sie entsorgen. Ansonsten kann ein ungewolltes Feuer in der Mülltonne entfachen. Auch der Fettauffangbehälter muss entleert und dann von groben Verschmutzungen befreit werden. Bitte sammeln Sie das Fett und geben Sie es bei einer Altölsammelstelle ab und schütten es auf keinen Fall in einen Abfluss. Kleiner Tipp: Das Einlassen des Grillrosts, oder gleich des ganzen Grills, nach der Reinigung mit etwas Speisefett ist ein bewährtes Hausmittel, um dessen Lebensdauer zu erhöhen und ihn vor allem vor Rost zu schützen. Bei einem gut eingefettetem Grillrost kleben Fleisch und andere Lebensmittel auch nicht so leicht an, was wiederum die Reinigung nach dem Grillen erleichtert. Auch bei der Lagerung des Smoker Grills kann einiges beachtet werden. Natürlich grillt man nicht jeden Tag und der Smoker Grill sollte während den Zeiten, in denen man ihn nicht verwendet, gut aufbewahrt werden. Der Grill ist zwar für die Verwendung unter freiem Himmel gemacht, er sollte aber wenn möglich doch an einem Ort aufbewahrt werden, an dem er von unterschiedlichen Witterungsverhältnissen geschützt ist. Hierfür eignet sich natürlich eine Garage oder ein Schuppen optimal. Sollte es aber aus Platzgründen nicht möglich sein den Grill unter Dach im Trockenen aufzubewahren, dann sollten Sie zumindest eine wasserdichte Abdeckplane für das Gerät besorgen. Auch wenn der Grill aus Stahl gefertigt ist, kann es nach einiger Zeit zur Entstehung von Rost kommen. In weiterer Folge würde eine Vernachlässigung der richtigen Lagerung und der Produktpflege auch die Lebensdauer Ihres Smoker Grills stark herabsetzen. Wichtig: Verwenden Sie für die Reinigung des Smoker Grills keine Spülmittel oder andere chemischen Mittel, da Rückstände davon einen negativen Einfluss auf das Aroma Ihrer nächsten Grillspezialität haben können. Beherzigen Sie diese einfachen Tipps zur Produktpflege von Smoker Grills, dann haben Sie bestimmt noch lange Zeit eine Freude daran und können viele Grillspezialitäten damit auf den Tisch zaubern.